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Naturlandhof Osterwind

Bauerngarten und Humularium 1920 beim Naturlandhof Osterwind

Auf dem imposanten Dachboden des alten Bauernhauses der Familie Mießlinger ist heute ein Museum eingerichtet, wo noch vor 60 Jahren Hopfen lagerte. Ausstellungsstücke, die allesamt im Gebrauch auf dem Gutshof waren, zeigen wie Hallertauer Landleben vor 100 Jahren ausgesehen hat.

Buntes Inflationsgeld aus den 20er Jahren, Hopfenmarken, Metzen und Gerätschaften, die im Hopfengarten gebraucht wurden. Haushaltsgeräte, wie Brotschieber, Butterfässer oder schwere Töpfe für Schmalzgebackenes, alte in Leder gebundene Bücher und Poesiealben mit Jugendstilmotiven der ehemaligen Hofbesitzer sind zu finden. Erleben Sie ein Stück Vergangenheit in einem Museum der anderen Art bei einer kleinen Führung.

Eine weitere Sehenswürdigkeit des Bauernhofes kann ebenfalls besichtigt werden: die historische Hofuhr und ihr Uhrwerk, daß seit 1858 schlägt. Es wird immer noch täglich aufgezogen und ist eines der letzten dieser Art in Niederbayern.

Auf dem Hofgelände des Naturlandhofes mit Milchkuhhaltung, Schweinezucht, Ackerbau, Forstwirtschaft und Produktion von Bioenergie dominieren im Herzen noch die alten, historischen Gebäude. der Hof ist auch Künstlerhof: Stallwände sind mit "Hallertauer Jugendstilmotiven", Sprüchen und Fresken verziert.

Skulpturen aus Holz und verwunschene Bauerngärten sind zu finden. Um den Hof finden Wanderer und Radfahrer eine reizvolle Landschaft aus Hügeln, Hopfengärten, Wäldern und Wiesen. Man kann zur Hofkapelle oder auf einem Römerweg, der 80 n. Chr. angelegt wurde wandern. Kräuterexpertin Silvia Mießlinger führt gerne zu den botanischen Schatzkästchen der Gegend, wie etwa zum Quellgebiet der kleinen Laaber.

Bei rechtzeitiger Anmeldung kann für Besucher auch eine Brotzeit aus hofeigenen Produkten, wie selbstgebackenem Holzofenbrot, Bio-Weidemilch und Käse arrangiert werden.

Führungen und Besichtigungen nach Anmeldung.

 

Humularium 1920 - Hallertauer Hopfenwinkel

Brotzeit in einem Hopfengarten, wie vor 100 Jahren ...

Das Humularium 1920 ist ein Schauhopfengarten am Schnittpunkt der Straße Pfeffenhausen - Schmatzhausen und eines alten Römerweges, direkt an der Kapelle des Naturlandhofes Osterwind. Der Gutshof Osterwind war einst ein großer Hopfenhof. Als Erinnerung an die romantische Hopfenzupferzeit von damals steht das Humularium 1920 als Museumshopfengarten. Der Hopfenwinkel soll veranschaulichen, wie der Hopfen hier, in der größten Hopfenregion der Welt, vor etwa 100 Jahren angebaut wurde. Das "Holledauer Bockgerüst" mit hölzernen Querstangen und Stützsäulen an den Enden des Hopfengartens war von 1900 bis 1950 die gängigste Gerüstform. Anbau und Ernte werden wie damals betrieben. Höhepunkt ist die Hopfenernte, bei der die Reben mittels einer langen Stange vom oberen Gerüstende ausgehakt und die reifen Hopfendolden per Hand gezupft werden.

Am Schnittpunkt zweier Rad- und Wanderwege sind Radfahrer und Wanderer eingeladen im Humularium 1920 Rast zu machen und eine Pause inmitten des duftenden Hopfens und der Konstruktion aus Holzsäulen einzulegen. Der Naturlandhof Osterwind bietet hierzu eine Bauernbrotzeit mit hofeigenen Produkten für kleine Gruppen an. Die "Brotzeit im Hopfengarten" sollte allerdings einige Tage vorher vorbestellt werden, bei schlechtem Wetter kann das Essen auch in der rustikalen Bauernstube im Hof stattfinden. Der Hopfenwinkel ist ganzjährig frei zugänglich und dient außerdem als Fläche für Kunstobjekte, die besichtigt werden können.

 

Wir bitten Sie den Hopfengarten sauber zu verlassen und die Hopfenpflanzen nicht zu beschädigen!

Betreten auf eigene Gefahr!

Familie Mießlinger
Osterwind 1
84076 Pfeffenhausen
Tel: 08782 - 1073
www.naturlandhof-osterwind.de

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