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Hallertauer Hopfenspargelwochen

Eine uralte Hallertauer Spezialität – neu entdeckt

Ein ganz besonderes Schmankerl ist der Hallertauer Hopfenspargel. Ein Gemüse, das von den Wurzeltrieben der über sieben Meter hohen Hopfenpflanze geerntet wird. Der Boden und seine Fruchtbarkeit sind Grundlage für gute und ertragreiche Hopfenbestände, die wiederum auf die gesunden und kräftigen Wurzeln des Hopfens zurückzuführen sind. Diese Wurzeltriebe, auch Hopfenspargel genannt, werden seit es Hopfen gibt in der regionalen Küche verwendet. Heute sind sie eine weit über die Grenzen hinaus beliebte und geschätzte Delikatesse.




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Das macht den Hopfenspargel aus

Die schonende Bearbeitung des Bodens, die intensive Pflege der Wurzelstöcke und das spezielle Ernteverfahren tragen zu dem unverkennbaren Geschmack des Hallertauer Hopfenspargels bei. Nur solange die Sprossen unter der Erde austreiben, sind sie verwendbar. Weiß und kräftig wachsen die kleinen Triebe im lichtgeschützten Dunkel heran. Sobald sie erntereif sind, wird die Erde behutsam mit der Hand vom Wurzelstock entfernt, die Wurzeltriebe dann einzeln am Rhizom gebrochen und anschließend der offene Wurzelstock wieder mit Erde zugedeckt.
Dabei ist das Gemüse stark von der Witterung abhängig. Wann genau geerntet werden kann, lässt sich oft erst kurz vor der Ernte sagen. Und dann ist Eile geboten – nur etwa drei Wochen lang von März bis April sprießt der Hallertauer Hopfenspargel knackfrisch im Dunkeln, bevor er als Pflanzentrieb aus der Erde wächst.


Geprüfte Qualität

Die Hallertauer Gastronomiebetriebe und Pflanzer haben gemeinsam Qualitäts- und Produktionsrichtlinien für den Hallertauer Hopfenspargel aufgestellt. Diese bilden die Grundlage für eine gleich bleibende, hervorragende Qualität und Frische des Gemüses. Die Kontrolle durch das Landeskuratorium für pflanzliche Erzeugung in Bayern e.V. gibt Ihnen als Gast zusätzliche Sicherheit und garantiert die Einhaltung dieser Richtlinien.


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